Gasshuku 2019

In Bericht by John Krebs2 Comments

Ausnahmsweise fand das diesjährige Sommerlager in der zweiten Augustwoche statt. Trotzdem war es reich an vielen kleinen und grösseren Höhepunkten.

Hier meine persönlichen Top-Drei:
Wer das erste Training gleich mit der Kata «Unsu» beginnt, legt die Messlatte für die folgenden Tage schon zu Beginn sehr hoch. Der zum SKR-Jubiläum in die Schweiz gereiste Ogura Sensei beeindruckte durch seine Koordination und Geschmeidigkeit zwischen den Endpositionen. Bei einem darauffolgenden Training erklärte und veranschaulichte er seine anregende Interpretation von Funakoshi Senseis Regel: «Im Karate gibt es keinen ersten Angriff». Für Ogura Sensei bedeutet dies, mittels einer effektiven Abwehrbewegung in den Angriff nach vorne zu gehen – ohne jegliches Zurückweichen.
Das zweite besondere Ereignis war das Essen mit allen japanischen Senseis im Restaurant Desperados. Die Ehre, mit den Lehrern den Abend zu verbringen, war für viele eindrücklich, ja berührend. Besonders schön war es, mit Sugimura Sensei wieder am selben Tisch sitzen zu dürfen.
Zum Dritten: Die vielfältigen Aufwärmübungen von Andrea Kennel trugen viel zu einem verletzungsarmen Training bei – immer angepasst an das Alter und den Energielevel der Teilnehmerinnen und Teilnehmer; mit vielen Ideen für das eigene Üben zuhause.

Ein besonderes Dankeschön auch an Ken Walzer, der spontan für Kimiko-san einsprang und unermüdlich nach den richtigen Worten beim Übersetzten suchte …und am Schluss des tollen Lehrgangs noch zur Höchstform auflief.

Augenpropaganda

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